Maurice de Vlaminck

 
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Maurice de                     Vlaminck                                                     - Teller
Maurice de Vlaminck
"Teller "
1.800 €
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Maurice de                     Vlaminck                                                     - Le Village d'Hérouville
Maurice de Vlaminck
"Le Village d'Hérouville "
1.200 €
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Maurice de                     Vlaminck                                                     - Après l'Orage (près de Pontoise)
Maurice de Vlaminck
"Après l'Orage (près de Pontoise) "
900 €
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Maurice de                     Vlaminck                                                     - Bord de Rivière
Maurice de Vlaminck
"Bord de Rivière "
800 €
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Amedeo                         Modigliani                                                   - Cariatide
Amedeo Modigliani
"Cariatide "
90.000 €
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Amedeo                         Modigliani                                                   - Tête de femme
Amedeo Modigliani
"Tête de femme "
90.000 €
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Henri                          Matisse                                                      - Plakat: Travail et Joie
Henri Matisse
"Plakat: Travail et Joie "
7.500 €
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Henri                          Matisse                                                      - Le Cauchemar de l'éléphant blanc
Henri Matisse
"Le Cauchemar de l'éléphant blanc "
4.500 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Paris 1876
- Rueil-la-Gadelière 1958


Maurice Vlaminck ist drei Jahre alt, als die Familie von Paris nach Vésinet umzieht. Er schlägt zunächst, wie auch die Eltern, die beide Musiker sind, die musikalische Laufbahn ein. 1892 verlässt Vlaminck als ausgebildeter Kontrabassist sein Elternhaus und zieht nach Chatou bei Versailles. Der Künstler ist nach dem Militärdienst in Vitré als Musiker tätig, bis er im Jahr 1900 zufällig André Derain begegnet. Dieser ist es auch, der in Vlaminck künstlerische Ambitionen wachruft. Vlaminck mietet mit dem Entschluss, Maler zu werden, gemeinsam mit Derain eine alte Baracke, die sie als Atelier einrichten. Der Besuch einer van Gogh-Ausstellung in Paris ist von entscheidender Bedeutung für die künstlerische Entwicklung. 1902 lernt der junge Maler Henri Matisse kennen, dieser ermutigt ihn, im "Salon des Indépendents" auszustellen. Eine Ausstellung im "Salon d'Automne" zusammen mit Matisse, Derain, Friesz, Manguin u. a. findet 1905 statt. Aufgrund des völlig neuen koloristischen Konzeptes, das große Farbflächen in reinen Tubenfarben zeigt, bezeichnet der Kritiker Vauxelles die Künstler als die "Fauves". Der Ankauf von Vlamincks Gesamtwerk durch den Kunsthändler Vollard beweisst, dass die neue Malweise auf reges Interesse stößt. Vollard arrangiert auch 1906 die erste Einzelausstellung für den Maler. Bei Vlaminck schlägt sich eine kurzzeitige Auseinandersetzung mit dem Kubismus nur in einem kurzen Intermezzo einiger kubistischer Kompositionen nieder. Ab 1914 unterbricht die Einberufung zum Kriegsdienst sein Schaffen für vier Jahre. In Paris richtet sich Vlaminck nach seiner Entlassung ein kleines Atelier ein, wo er sich auf die nächste Ausstellung vorbereitet. 1919 findet sie bei Druet statt. Sie bedeutet den endgültigen Durchbruch. Noch im selben Jahr kauf sich der Künstler in Valmondois ein Haus. In der ländlichen Umgebung, kann Vlaminck seinen eigenen Stil als Landschaftsmaler nun vollkommen entfalten. 1925, als der Maler in das Departement Eure-et-Loire umzieht, bleibt er der Landschaft eng verbunden. Sein Werk wird in den dreißiger Jahren in internationalen Ausstellungen gewürdigt. Die Freundschaft mit dem Schweizer Arzt Dr. Sigmund Pollag prägen die letzten Jahre seines Lebens. Der Freund sammelt das grafische Werk Vlamincks und schenkt dieses 1970 dem Kunstmuseum Bern. Mehr als 20 Bücher schreibt Vlaminck insgesamt, darunter auch autobiografische Texte.